Basic income – Revenue de base – Grundeinkommen

* 14.Mai 2013 /Update: Einige Auszüge aus dem Video: Grundeinkommen – ein Kulturimpuls

1): im Video bei 21.45 min ff:
Götz Werner, Unternehmer: … die Wirtschaft hat die Aufgabe, den Menschen von der Arbeit zu befreien … ZUR Arbeit zu befreien. Das jenseits des Zaunes nur noch Urlaub und Freizeit kämen, ist die Vorstellung aus der Unselbständigkeit.
Was sind das für Arbeitsplätze, in die investiert wird? Die ganzen Investitionen in neue Arbeitsplätze sind gleichzeitig Rationalisierungsmassnahmen. Da werden die Dinge entwickelt, die Arbeit einsparen …
Das gesellschaftliche Problem das wir haben ist, dass viele Menschen, die heute einen Arbeitsplatz haben, eigentlich in Wirklichkeit nur einen Einkommensplatz haben …

2): im Video bei 23.52 min ff:
in Deutschland fühlen sich 12% der Beschäftigten ganz und gar am richtigen Platz
54% sind mit ihrer Arbeit so einigermassen unzufrieden, sehen aber auch gute Aspekte,
34% sind mit ihrer Arbeit ausgesprochen unzufrieden
Der sogenannte Arbeitskampf ist ein Einkommenskampf, der Arbeitskampf wehrt sich gegen die Wegnahme der Arbeit, denn meine Arbeit, das bin ich.
Ein Recht auf zugewiesene Arbeit kann es aber nicht geben, es gibt kein Recht auf Pflicht, und es gibt kein Recht darauf, gekauft zu werden.
Ein Recht auf Arbeit kann nur das Recht sein zu der Tätigkeit, die jemand von sich aus will und tut. Ein solches Recht auf Arbeit braucht ein Recht auf Einkommen …

3): im Video bei 25.15 min ff:
Was würde ein Recht auf Arbeit gesellschaftlich bewirken können?
Ueli Mäders Eckpunkte: … die einseitig bornierte Ausrichtung der Erwerbsarbeit, die Fokusierung auf die Sinnfrage, was ist wichtig im Leben, das würde Menschen den Menschen den Rücken stärken … mehr Sicherheit verleihen, einen Kreativitätsschub geben, einen Zufriedenheitsschub geben, die Menschen müssten weniger mit den Ellbogen vorangehen und sie würden weniger die Erfahrung machen müssen … auf Kosten anderer profitieren zu können … unser jetziges System mit der extremen Konkurrenz … Mechanismen der Solidarität zu unterlaufen.

4): im Video bei 26.30 min ff:
Umfrage: wenn Grundeinkommen gesichert wäre, würden Sie selber weiterarbeiten?
60% ja,
30% ja aber: nicht mehr Vollzeit, oder etwas anderes als heute,
10% ausschlafen, verreisen, sich um andere kümmern, nochmals studieren … und denken Sie, die anderen würden noch arbeiten?
80% denken NEIN, wahrscheinlich werden die anderen würden sich nicht mehr zur Arbeit bewegen.
Was ist das für eine Arbeit, zu der man bewegt werden muss? … Wer ist der Beweger zur Arbeit?

5): im Video bei 29.10 min ff:
… wer macht dann die Drecksarbeit? 3 Möglichkeiten:
1. die Arbeit besser bezahlen und bessere Bedingungen schaffen,
2. Automatisieren und Rationalisieren,
3. Selber machen.

dazu einige Aussagen:
… das Gundeinkommen erlaubt das Ueberleben, arbeiten gehen würde als Zusatz immer noch wichtig sein, wenn auch der Druck, der Stress weg wäre und deshalb die Bedingungen sich ändern würden …
… es gäbe eine Demokratierpauschale, weil Menschen weniger erpressbar wären …
… ich hätte weniger Zeit gebraucht für meine Rebellion … mich leichter integriert …

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stupid … I cannot let these questions, on HBB blog, December 9th, 2011.

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