Abschlusserklärung der Kritischen Islamkonferenz

(verabschiedet am 1.6.2008)

Oneline auf der Webseite der Kritischen Islamkonferenz veröffentlicht

Die Kritische Islamkonferenz geht vom Recht eines jeden Menschen aus, sein Leben individuell zu gestalten. Eine Gesellschaft, die sich „frei“ und „demokratisch“ nennt, muss dem Rechnung tragen, indem sie Rahmenbedingungen herstellt, die Emanzipation fördern. Folglich kritisieren wir die Initiativen von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und anderer deutscher Politiker, die eine verbesserte Integration von Zuwanderern durch eine Stärkung der „religiösen Identität“ zu erreichen versuchen. Hierdurch wird Individuen eine Gruppenidentität zugeschrieben, was Emanzipation nicht fördert, sondern erschwert …

… Im Sinne der Verteidigung einer fortschrittlich-emanzipatorischen Zukunftsperspektive halten wir es für notwendig, die islamische Herrschaftskultur in aller Entschiedenheit zu kritisieren. Wir rufen die Öffentlichkeit dazu auf, folgende Forderungen und Vorschläge zu unterstützen:

§ 1: Integration kann nicht durch Förderung des Islam gelingen: … (siehe ganzer Text oneline);

§ 2: Ziel ist eine säkulare Gesellschaft: … (siehe ganzer Text oneline);

§ 3: Die islamische Herrschaftskultur muss kritisiert werden: … (siehe ganzer Text oneline);

  • § 4: Weltanschauungsfreiheit muss Maßstab für politische Entscheidungen sein:
    1. In den allerwenigsten islamischen Ländern ist Weltanschauungsfreiheit garantiert. Menschen, die
    sich von ihrem Glauben lösen, sind vielfachen Repressionen und Gefährdungen ausgesetzt. Deshalb
    muss Oppositionellen, islamgeschädigten und glaubensabtrünnigen Zuwanderern, die in ihren Herkunftsländern (etwa dem Iran) im Falle einer Rückkehr von schweren Strafen, Folter und Hinrichtung bedroht sind, politisches Asyl gewährt werden! Es ist ein bislang in der Öffentlichkeit noch nicht genügend wahrgenommener Skandal, dass Islamisten in Deutschland Bleiberecht genießen, während fortschrittliche Ex-Muslime von Abschiebung bedroht sind.
  • 2. Wir fordern die Vertreter des deutschen Staates dazu auf, sich auf internationaler Ebene für die
    Einführung und Einhaltung der Menschenrechte in den Ländern des islamischen Herrschaftsraumes
    einzusetzen und gegen Ehrenmorde, weibliche Genitalverstümmelung, Steinigungen, Hinrichtungen,
    Folterungen sowie andere unmenschliche Praktiken wirksam einzuschreiten. Politische und
    wirtschaftliche Abkommen müssen explizit die Einhaltung menschenrechtlicher Regelungen zur
    Voraussetzung haben.
  • 3. Herrschaftsregime, Organisationen und Unternehmen, die sich an der Scharia orientieren, dem
    islamischen Terrorismus zuarbeiten oder die Vernichtung Israels anstreben, dürfen keine Fördergelder
    mehr erhalten. Die „Kuscheldiplomatie“ mit Vertretern theokratischer Systeme muss beendet werden,
    stattdessen sind Kontakte zur säkular-demokratischen Opposition in den „muslimischen Ländern“ herzustellen und auszubauen.

(Ganzer Text). http://www.kritische-islamkonferenz.de/erkl.pdf

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