Die Schweiz sagt Fuck the EU

… Europa entgeistert über Entscheidung der Schweiz, die Zuwanderung zu begrenzen – Im KOPP-Verlag, von Tyler Durden, 10.Februar 2014.

Das war so nicht vorgesehen. In einer Zeit, in der die Europäische Union (EU), die immer noch schwer an dem anhaltenden Beinahe-Zusammenbruch der Euro-Zone zu tragen hat, ihre positiven Errungenschaften hervorhebt – vor allem die Abschaffung der Grenzen und die Freizügigkeit auf dem Arbeitsmarkt –, entschied sich die Schweiz am vergangenen Wochenende mit einer hauchdünnen Mehrheit von 50,4 Prozent für eine Begrenzung der Zuwanderung von EU-Bürgern. Innerhalb von drei Jahren muss die Regierung diese Entscheidung nun umsetzen, was zu negativen Reaktionen der (allerdings zahnlosen) EU führen dürfte … //

… Wichtiger ist allerdings, dass sich diese Volksabstimmung gegen das Kernprinzip Europas, den Willen der Mehrheit zu ignorieren, richtet. Denn jedes der der zentral verplanten, von den Bankern kontrollierten, zahlungsunfähigen europäischen Länder weiß, dass eben nur einige wenige auserwählte, aber nicht gewählte Bürokraten wissen, was gut für alle ist. Und daher werden demokratische Abstimmungen immer ignoriert werden, insbesondere dann, wenn sie sich gegen die gebetsmühlenartig von den Politikern und den Zentralbanken vorgebrachten Behauptungen und natürlich gegen die Interessen von Goldman Sachs richten.
(ganzer Text).

(Mein Kommentar: ich verstehe mich als Linke, und doch bin ich bei dieser Abstimmung nicht im linken Lager. Natürlich bin ich für grenzenlose Personenfreizügigkeit, wenigstens nach meiner Idealvorstellung, aber ebenso weiss ich, dass das jetzt herrschende soziale und ökonomische Gefälle zwischen den Ländern nur noch mehr Chaos veranstaltet, als wir schon erleben. Also müssen gewisse paliative Massnahmen eingebaut werden, damit diese Masseneinwanderung in unser kleines Land reguliert werden kann.
Aber der undemokratischen Koloss in Brüssel bringt mich je länger je mehr auf die Palme. Die letzthin aus der EU verlautete Forderung, die Schweiz habe in Zukunft  a u t o m a t i s c h  EU-Recht zu übernehmen, solle man weiterhin mit ihr Geschäfte machen dürfen, hat bei mir einen Schlusspunkt gesetzt: so geht das nicht weiter.
Ich habe an diesem Wochenende nicht abgestimmt, ich konnte mich weder zu einem klaren Ja, noch zu einem Nein durchringen. Aber mir ist es recht, wenn die EU jetzt diesen Nasenstüber zur Kenntnis nimmt und merkt, dass wir auch als kleines Land nicht alles mit uns machen lassen.
Wenn Ihr EU-Bürger jetzt auf uns wütend seid, dann überlegt doch erst einmal, was ihr alles mit Euch machen lässt, Euch VON OBEN zu viel vorschreiben lässt. Versucht doch erst einmal echte Demokratie bei Euch durchzusetzen, bevor Ihr uns nur ständig billig Rosinenpickerei vorwerft. Eure Gesetze geben Euch ja nicht einmal das Recht, im EURO-Debakel tatsächlich mitreden und -handeln zu dürfen
– Heidi).

Oder auch so: Evergreen-Plan B-links:

Revolution des Systems für eine tatsächliche Neuordnung, 61.28 min, auf WissensmanufakturNE, von Andreas Popp und Rico Albrecht, vom 20. Juni 2012, …(und ganzer, sehr langer Text) (gleiches Video auch auf YouTube).

Plan B als pdf-Datei herunterladen:

WissensmanufakturNET, Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik;

World debt, auf Economy and Society, April 1, 2013.

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