Bilderberger: Im Paradies der Globalisten

Veröffentlich via Rundbrief des KOPP-Verlages, sowie auf dessen Website, von Gerhard Wisnewski, 14. Mai 2009.

Reisen – dorthin, wo es der Globalist gemütlich findet: Vom 14. bis 17. Mai 2009 tagt die geheime Bilderberger-Konferenz im griechischen Vougliameni bei Athen. Über 100 Top-Politiker, Finanz- und Wirtschaftskapitäne lassen es sich unter Führung von David Rockefeller und Henry Kissinger hier drei Tage lang so richtig gut gehen und sagen sich, was sie sich schon immer mal sagen wollten – unter Ausschluss der Öffentlichkeit, versteht sich. Für Normalsterbliche bleibt da nur ein Blick durchs Schlüsselloch.

Irgendwas ist mit der Bucht von Vougliameni bei Athen ganz und gar nicht in Ordnung. Während am sonnenbeschienenen Strand fröhliche Teenager plantschen, schwirrt oben auf der Uferstraße ein Polizeifahrzeug nach dem anderen vorbei, als hätte jemand in ein Wespennest gestochen. Folgt man dem umtriebigen Schwarm mit dem Taxi, gelangt man an den höher am Ende der Uferstraße gelegenen Hotelkomplex Nafsik Astir …  

… So wenig an diesem ersten Tag vor der Bilderberger-Konferenz vor Ort nach draußen dringt – eine Faustregel der Globalistenkonferenzen lernt man denn doch noch kennen: Das Medienaufgebot verhält sich umgekehrt proportional zur Bedeutung der internationalen Treffen: Je bedeutender die Konferenz, desto weniger Journalisten. Stehen bei den G8-Gipfeln einer Handvoll Globalisten Hunderte von Journalisten gegenüber, tummelt sich beim Meeting von Hunderten von Globalisten gerade mal eine Handvoll Berichterstatter. Wer den Medienrummel bei den G8-Konferenzen kennt, würde es nicht glauben, dass sich zur Elefantenrunde der über 100 globalen Bilderberg-Strategen nur ein halbes Dutzend Journalisten einfindet – dem überdies nicht gerade der rote Teppich ausgerollt wird.

Das Pressezentrum in einem dem Nafsik Astir Palace benachbarten Hotel ist überschaubar und besteht gerade mal aus einer mit Beschlag belegten Sitzgruppe in der Lobby. Angereist sind nur ein paar Vertreter von Außenseiter-Medien von links und rechts, die den Globalisten aus unterschiedlichsten Motiven heraus auf die Finger schauen wollen. Darunter auch der knorrige amerikanische Bilderberger-»Stalker« Jim Tucker, der bereits seit Jahrzehnten vor der Macht der Bilderberger warnt. (Ganzer Text).

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