Aber Herr Gouverneur, Sie KÖNNEN Geld schöpfen! …

… Gründen Sie einfach Ihre eigene Bank!

Vom Rundbrief aus dem Kopp-Verlag, von Ellen Brown, 31.05.2009.

In einem Artikel, der am 22. Mai in der Zeitschrift Time unter der Überschrift »Milliardendefizite: Steuerliche Abrechnung in Kalifornien« erschien, berichtet Juliet Williams, dass Gouverneur Schwarzenegger nach dem Veto der kalifornischen Wähler gegen höhere Steuern und weitere Schulden des Bundesstaates angedeutet hat, er werde die Haushaltslücke fast ausschließlich durch drastische Ausgabenkürzungen decken. Diese Kürzungen könnten unter anderem bedeuten, dass in Kalifornien viele tausend Angestellte im öffentlichen Dienst und Lehrer entlassen werden, dass das staatliche Unterstützungsprogramm für Arme eingestellt wird, und dass circa 1,5 Millionen bedürftige Kinder in Zukunft keine Gesundheitsvorsorge mehr erhalten. Außerdem könnte die Gewährung von Krediten für etwa 77.000 College-Studenten ausgesetzt, das Geld für die Erhaltung öffentlicher Parkanlagen gestrichen und tausende Gefangene vorzeitig aus der Haft entlassen werden. Schwarzenegger klagte, der Staat könne ja kein eigenes Geld drucken, und man könne nur das Geld ausgeben, das man habe.

»Ich weiß, dass diese Kürzungen sehr schmerzhaft sind und es dabei um das Schicksal von Menschen geht. Aber das ist die harte Realität, und mit dieser Realität müssen wir uns auseinandersetzen. Sacramento ist nicht Washington – wir können nicht unser eigenes Geld drucken. Wir könne nur das ausgeben, was wir haben.« – Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger in einem Interview mit Time am 22. Mai 2009

Es ist tatsächlich schon Weihnachten, Herr Gouverneur. Sie können Ihr eigenes Geld drucken. Der fiskalisch solvente Bundesstaat North Dakota tut das bereits … und Kalifornien kann das auch. Und zwar jetzt! … (ganzer Text).

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